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Rotwildjagd erfolgreich abgeschlossen - Abschusszahlen trotz mildem Herbst gut, aber nicht vollständig erreicht

18.12.2018

Die Rotwildjagd im Kanton Appenzell I.Rh. wurde am Samstag, 15. Dezember 2018, abgeschlossen. Aufgrund des Konzepts Wald-Hirsch waren auch in diesem Jahr sehr hohe Abschusszahlen gefordert.

Bild Legende:
Viele Stunden verbringen die Innerrhoder Jäger auf dem Ansitz.

Die Rotwildjagd im Kanton Appenzell I.Rh. wurde am Samstag, 15. Dezember 2018, abgeschlossen. Aufgrund des Konzepts Wald-Hirsch waren auch in diesem Jahr sehr hohe Abschusszahlen gefordert.

Überkantonale, wildbiologisch sinnvolle Jagdplanung und Abschüsse im Eidgenössischen Jagdbanngebiet

Um die Rotwildbestände angemessen und wildbiologisch richtig zu bejagen, wurde die Jagd zum zweiten Mal überkantonal geplant. Die Abschussquote wurde zusammen mit den Kantonen St.Gallen und Appenzell A.Rh. festgelegt. Dabei konnten sich die Jagdverwaltungen auf wertvolle Bewegungsdaten stützen, welche durch das Besenderungsprojekt «Rotwild in der Ostschweiz» gewonnen wurden.

Zudem durften die Innerrhoder Jäger wiederum weibliches und junges Rotwild innerhalb des Eidgenössischen Jagdbanngebiets erlegen. Nebst der jagdlichen Tätigkeit haben sich die Jäger mit 320 geleisteten Hegestunden auch tatkräftig für die Aufwertung des Lebensraums im Eidgenössischen Jagdbanngebiet eingesetzt. Dank der Verknüpfung von Jagd und Hegearbeit ist es den Jägern gelungen, den Lebensraum in vielerlei Hinsicht zu verbessern, was schliesslich dem Schutzziel dient.

Teilweise erfolgreiche Jagd und grosser Aufwand der Jägerschaft

Mit einer Strecke von 94 Tieren ist die Gesamtstrecke lediglich um zwei Tiere kleiner als im Jahr 2017, jedoch um einiges höher als in den vergangenen Jahren. Die Anzahl erlegter weiblicher Tiere beträgt 59 Stück. Davon wurden jedoch zehn Tiere ausserhalb des Projektperimeters erlegt. Somit wurde die Abschussplanung im Projektperimeter nicht ganz erfüllt. Dies zeigt wie wichtig es ist, dass das Jagdbanngebiet auch in Zukunft bejagt werden darf. Ohne die Jagd im Eidgenössischen Jagdbanngebiet wird eine Regulierung der heimischen Rotwildbestände nicht realistisch sein.

Von den für das Eidgenössische Jagdbanngebiet bewilligten 40 Stück wurden 38 Stück erlegt.

Die Jagd im Eidgenössischen Jagdbanngebiet ist eine Massnahme aus dem Konzept Wald und Hirsch. Mit dieser und weiteren bereits umgesetzten Massnahmen leistet die Jägerschaft ihren wichtigen Beitrag für eine erfolgreiche Realisierung dieses Konzepts. 2018 geschah dies wiederum äusserst diszipliniert und mit grossem Einsatz der Jägerschaft.

Amtliche Mitteilung im Wortlaut.

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