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Wiederansiedlung von Steinkrebsen im Appenzellerland

21.08.2020

Im Einzugsgebiet der Urnäsch soll eine Steinkrebspopulation durch Wiederansiedlung aufgebaut werden. Zudem wird die Ursprungspopulation genauer untersucht. Mit dem fünfjährigen Pilotprojekt „Steinkrebse Appenzellerland“ machen die beiden Appenzeller Kantone einen ersten Schritt zum Schutz und zur Förderung der Appenzeller Steinkrebse. Denn sie gelten als stark gefährdet, weshalb das Projekt vom Bund finanziell unterstützt wird.

Im Einzugsgebiet der Urnäsch soll eine Steinkrebspopulation durch Wiederansiedlung aufgebaut werden. Zudem wird die Ursprungspopulation genauer untersucht. Mit dem fünfjährigen Pilotprojekt „Steinkrebse Appenzellerland“ machen die beiden Appenzeller Kantone einen ersten Schritt zum Schutz und zur Förderung der Appenzeller Steinkrebse. Denn sie gelten als stark gefährdet, weshalb das Projekt vom Bund finanziell unterstützt wird.

In einem fünfjährigen Projekt ab Herbst 2020 soll im Einzugsgebiet der Urnäsch eine sich selbst erhaltende Steinkrebspopulation durch Wiederansiedlung aufgebaut werden. Die Projektverantwortung liegt bei den beiden Kantonen, in enger Zusammenarbeit mit dem Ökobüro Ecqua und der Flusskrebsstation Mehlersweid. Fachliche sowie teilweise personelle Unterstützung erhält das Projekt durch das Amt für Natur, Jagd und Fischerei (Kanton St. Gallen), das Amt für Raum und Wald Appenzell Ausserrhoden sowie den WWF St. Gallen–Appenzell–Thurgau.

Die Steinkrebse zur Wiederansiedlung werden seit 2017 in der Aufzuchtstation Mehlersweid aufgezogen. Die Elterntiere wurden ursprünglich aus einer Steinkrebspopulation der ‚Schwarz‘ im Kanton Appenzell Innerrhoden entnommen.

Steinkrebse zählen auch im Appenzellerland zu den einheimischen Arten. Generell ist zu den hiesigen Steinkrebspopulationen wenig bekannt. Diverse Beispiele haben gezeigt, wie schnell Flusskrebspopulationen - und mit ihnen deren stark angepasste genetische Vielfalt - ausgelöscht werden können. Gemäss Bundesgesetz über die Fischerei sorgen die Kantone dafür, dass die natürliche Artenvielfalt der Fische, Krebse und Fischnährtiere erhalten bleibt.

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