Navigieren auf Appenzell Innerrhoden

Benutzerspezifische Werkzeuge

Inhalts Navigation

Obst- und Rebbau / Pflanzenschutz

Bild Legende:

Der Erwerbsobstbau nimmt im Appenzellischen aufgrund der klimatischen Verhältnisse nur eine untergeordnete Stellung ein. In den letzten Jahren hat der Obstbau wegen des heimtückischen Feuerbrandes aber trotzdem eine gewisse, wenn auch unerwünschte Bedeutung erlangt.

In Appenzell Innerrhoden liegt einzig im Oberegg ein gewerblich betriebener Rebberg. Da dieser aber von einem ausserkantonalen Betrieb aus bewirtschaftet wird, arbeiten wir bei Anfragen mit den Nachbarkantonen zusammen.

Beim Pflanzenschutz geht es einerseits um den Schutz von landwirtschaftlich bedeutsamen Pflanzen gegenüber Krankheiten. Aktuell geht es hier um den bereits erwähnten Feuerbrand, eine Bakterienkrankheit, welche Kernobst befällt (Apfel, Birne, Quitte). Andererseits geht es auch um die Bekämpfung gewisser Pflanzen, wie beispielsweise das einheimische Jakobskreuzkraut, welches über giftige Alkaloide - auch als Dürrfutter - Leberschäden bei Rindvieh und Pferden auslösen und bis zum Tod führen kann.

Ebenfalls zum Pflanzenschutz gehört die Überwachung und Bekämpfung invasiver Neophyten, also von eingewanderten oder eingeschleppten Pflanzen, welche die einheimische Flora verdrängen (Drüsiges Springkraut, Kanadische Goldrute), Böschungen destabilisiert (Japanischer Staudenknöterich) oder die menschliche Gesundheit gefährdet (Riesenbärenklau, Ambrosia).

Publikationen

Publikationen
Typ Titel Bearbeitet
Datei PDF document Einheimische Bäume und Sträucher 13.02.2017
Datei PDF document Jakobskreuzkraut 13.02.2017
Datei PDF document Neophyten 13.02.2017
Datei PDF document Schwarzkopfregenwurm 13.02.2017

Weitere Informationen.

Zuständige Stelle

Landwirtschaftsamt

Telefon +41 71 788 95 71

Reichmuth Pirmin
Pirmin Reichmuth

Leiter Fachstelle Natur- und Landschaftsschutz
Telefon: +41 71 788 95 82
pirmin.reichmuth@lfd.ai.ch

Fusszeile