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Publikation „Miin Ort“ von H.R. Fricker bringt Kunstprojekt zu den Leuten

08.01.2018

Die Publikation von Konzeptkünstler H.R. Fricker dokumentiert das Kunstprojekt und wird am Sonntag, 21. Januar 2018 präsentiert.

Bild Legende:

Um das Kunstprojekt „Miin Ort“ zu dokumentieren hat der Konzeptkünstler H.R. Fricker eine Publikation herausgegeben. Diese wird am Sonntag, 21. Januar 2018, um 15.00 Uhr im Alters- und Pflegezentrum präsentiert.

Mit dem Erinnerungsprojekt „Miin Ort“ im Alters- und Pflegezentrum Appenzell will der Konzeptkünstler H.R. Fricker aus Trogen „gelebte Leben sichtbar machen“. Nun gibt der Künstler mit der Publikation zum Projekt einen vertieften Einblick in seine Arbeitsweise und möchte das Kunstprojekt auch ausserhalb des APZ sichtbar machen. Das Vorwort hat der Journalist und Publizist Hanspeter Spörri geschrieben. Die Präsentation der Publikation findet am Sonntag, 21. Januar 2018 um 15.00 Uhr im Alters- und Pflegezentrum statt. Diese ist öffentlich, es ist keine Anmeldung nötig. Im Anschluss an die Präsentation des Buchprojekts findet die „Bastian Stobede“ statt; ein Anlass für Bewohnerinnen und Bewohner, Angehörige und Gäste.

Das Kunstprojekt ist seit dem Jahr 2016 fester Bestandteil des Alters- und Pflegezentrums Appenzell. Dem Künstler ist es wichtig, dass die Bewohnerinnen und Bewohner nicht auf die letzte Lebensphase im Pflegeheim reduziert werden. Die Menschen und das, was sie geprägt hat, sollen im Bewusstsein bleiben. Grossformatige Fototafeln – im Korridor jeweils neben der Zimmertür der Bewohnerinnen und Bewohner angebracht – zeigen ausgewählte Orte mit persönlicher Bedeutung, welche im Gespräch des Ehepaars Fricker mit den Bewohnerinnen und Bewohnern ermittelt werden. Ergänzt werden die Erinnerungsbilder mit dem Porträtfoto und einem Text, der sich auf die Person bezieht. H.R. Fricker geht es dabei nicht um den künstlerischen Ausdruck der Fotografie, sondern um die Bedeutung des dargestellten Ortes für die Menschen.

Die Bild- und Texttafeln werden zudem als wechselnde Standbilder auf einem Monitor im Eingangsbereich präsentiert. Beim Raum der Stille werden auf einem weiteren Monitor die Tafeln der verstorbenen Personen gezeigt. Damit bleiben die Erinnerungsorte der ehemaligen Bewohnerinnen und Bewohner erhalten.

Wie es zum Kunstprojekt kam
Die Innerrhoder Kunststiftung hat im Jahr 2014 einen Wettbewerb für Kunst am Bau für das neue Alters- und Pflegezentrum Appenzell ausgeschrieben. Sie hat das Wettbewerbsprogramm in enger Zusammenarbeit mit der Bauherrschaft, den Architekten und dem Nutzerteam des APZ ausgearbeitet. Realisiert wurden das Erinnerungsprojekt des Konzeptkünstlers H.R. Fricker und eine im Lichthof schwebende Plastik des Künstlers Christian Hörler.

 

Siehe auch > Medienmitteilung.

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