Finanzstrategie zeigt Wirkung

14.01.2026
Die Finanzkontrolle des Kantons Appenzell I.Rh. überprüfte die Umsetzung der 2024 beschlossenen Massnahmen der Finanzstrategie. Die Standeskommission nimmt zur Kenntnis, dass die angestrebte Entlastung im Budget 2026 insgesamt erreicht wird.

Die Finanzkontrolle des Kantons Appenzell I.Rh. überprüfte die Umsetzung der 2024 beschlossenen Massnahmen der Finanzstrategie. Die Standeskommission nimmt zur Kenntnis, dass die angestrebte Entlastung im Budget 2026 insgesamt erreicht wird.

Mit der im September 2024 beschlossenen Finanzstrategie will der Kanton seine Finanzen bis 2030 nachhaltig stabilisieren. Für das Budget 2026 war eine Reduktion des Nettoaufwandes gegenüber der Rechnung 2023 von rund Fr. 2.5 Mio. vorgesehen. Die Überprüfung durch die Finanzkontrolle zeigt, dass dieses Ziel erreicht wurde. Die Reduktion liegt bei rund Fr. 2.7 Mio.

Während in einzelnen Bereichen die Vorgaben klar erfüllt oder sogar übertroffen sind, bestehen andernorts Verzögerungen oder Abweichungen. Gründe dafür sind unter anderem rechtliche Vorgaben, organisatorische Hürden oder veränderte Rahmenbedingungen.

Wirksamkeit einzelner Massnahmen

Besonders stark wirken betriebliche Optimierungen im Gesundheitszentrum, Reduktionen beim baulichen Unterhalt sowie tiefere Fondseinlagen. Die Standeskommission beurteilt die Umsetzung insgesamt als teilweise erfüllt. Die kurzfristige Zielerreichung ist gegeben.

Klare Aufträge für die nächsten Jahre

Die Departemente sind beauftragt, die beschlossenen Massnahmen im Budget 2027 konsequent umzusetzen oder Abweichungen zu begründen. Die Finanzkontrolle wird die Umsetzung begleiten. Zudem wird sich die Standeskommission in einem weiteren Workshop vertieft mit der Finanzstrategie auseinandersetzen.

Der Grosse Rat wird in geeigneter Form über die konsolidierten Ergebnisse informiert.

Mitteilung im Wortlaut