Projekt Breitbanderschliessung auf Kurs
Die Arbeiten beim weiteren Ausbau mit Breitband kommen gut voran. Einzelne Arbeiten konnten sogar früher als geplant abgeschlossen werden.
Die Projektleitung von Swisscom hat die beteiligten Körperschaften, namentlich den Kanton, den Bezirk Oberegg, die Feuerschaugemeinde und die Elektra Oberegg, über den aktuellen Projektstand informiert. Im Gegensatz zur ursprünglichen Planung wird mit einem Abschluss des Projekts Ende 2027 ausgegangen. Bei den verschiedenen Losen zeigt sich folgendes Bild:
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Bezirke / Quartiere |
Ausbaustand[1] |
Erste (zusätzlich) nutzbare Anschlüsse[2] |
Bau abgeschlossen |
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Ried, Forren, Hoferbad |
Bau abgeschlossen |
seit Juni 2024 |
August 2024 |
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Oberer und unterer Gang |
Bau abgeschlossen |
seit November 2024 |
Januar 2025 |
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Rinkenbach, Rapisau und Kau |
Bau abgeschlossen |
seit Juni 2024 |
März 2025 |
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Appenzell Zentrum, Ziel, Bahnhof und Wühre |
Bau abgeschlossen |
seit August 2024 |
März 2025 |
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Steinegg, Befig, Eggli, Teil Sonnenhalb |
Bau abgeschlossen |
seit März 2025 |
Mai 2025 |
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Brenden, Teil Meistersrüte, Teil Leimensteig, Gehrenberg |
Bau abgeschlossen |
seit Mai 2025 |
Juni 2025 |
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Weissbad, Lehmen, Brülisau, Bachers |
Akquisition/Realisierung |
Frühjahr 2026 |
August 2026 (geplant) |
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Eggerstanden, Teil Meistersrüte, Hirschberg, Spitalguet, Imm |
Akquisition |
Sommer/Herbst 2026 |
Februar 2027 (geplant) |
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Jakobsbad, Schwarzenberg[3] |
Akquisition |
Herbst 2025 |
Januar 2026 (geplant) |
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Jakobsbad, Gontenbad, Grund[3] |
Planung |
Herbst 2026 |
Dezember 2026 (geplant) |
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Appenzell, restliche Quartiere Mettlen, Lehn, Teile Haslen |
Planung |
Sommer 2026 bis Winter 2027 |
Dezember 2027 (geplant) |
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Gehrenberg, Schlatt, Vorderhaslen, Göbsi, Enggenhütten |
Planung |
Herbst 2026 bis Frühjahr 2027 |
Dezember 2027 (geplant) |
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Hinterhaslen[3] |
Planung |
2027 |
Sommer 2027 (geplant) |
[1] Realisierung = Umsetzung des Ausbaus / Akquisition = Einholen von Erschliessungsverträgen / Planung = Vorbereitung
[2] Änderungen vorbehalten
[3] Bezirk Gonten und Gebiet Haslen in Zusammenarbeit mit der SAK (St.Gallisch-Appenzellische Kraftwerke AG)
Das Projekt Breitbanderschliessung
Im Frühjahr 2021 haben die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger des Kantons Appenzell I.Rh. und der Feuerschaugemeinde Appenzell je einem Beitrag von Fr. 2 Mio. für den Ausbau der Breitbanderschliessung zugestimmt. Ende Juni 2022 haben der Kanton Appenzell I.Rh., die Feuerschaugemeinde Appenzell sowie die Elektra Oberegg den Umsetzungsvertrag mit Swisscom unterschrieben.
Das Projekt Breitbanderschliessung Appenzell I.Rh. sieht vor, dass Wohnungen und Geschäfte innerhalb der Swisscom-Ausbaugebiete – diese entsprechen grösstenteils dem Baugebiet – bis spätestens 2029 über Bandbreiten von 10'000 Mbps verfügen. Ausserhalb der Swisscom-Ausbaugebiete sollen bis Ende 2028 rund 80% der ganzjährig bewohnten Liegenschaften mit einer Mindestbandbreite von 80 Mbps versorgt werden. Zusätzlich soll die Mobilfunkabdeckung im Kanton Appenzell I.Rh. durch weitere Antennenstandorte verbessert werden.
Informationen zum Stand des Ausbaus sind unter www.ai.ch/breitbanderschliessung verfügbar. Zudem kann unter www.swisscom.ch/checker für alle Gebäude geprüft werden, welche Internetgeschwindigkeit am Standort verfügbar ist. Ebenfalls kann eine automatische Benachrichtigung für den Standort abonniert werden, damit man aus erster Hand neue Informationen zum Ausbau erhält.
Die Erschliessung mit Glasfaser erfolgt in zwei Phasen: einer Bautätigkeit ausserhalb und eine Bautätigkeit innerhalb der Gebäude. In der ersten Phase wird die Glasfaser in den Keller geführt, in der zweiten Phase erfolgt die Verkabelung im Haus und die Installation der Glasfasersteckdose.
Die Installationen innerhalb der Gebäude läuft in folgenden vier Schritten ab: Anschreiben der Eigentümerschaft inklusive Erschliessungsvertrag, Besichtigung vor Ort, Informationsschreiben zum weiteren Vorgehen und Elektroinstallation.
Die Erschliessung von Gebäuden mit Glasfasern ist für die Eigentümerschaft grundsätzlich kostenlos. Voraussetzung bildet eine nachzugsfähige Rohrinfrastruktur. Falls eine solche nicht vorhanden ist, können zusätzliche Kosten anfallen. Eine Glasfasersteckdose wird am zentralen Verteilpunkt installiert. Bei einer späteren Abonnement-Bestellung bei einem frei auswählbaren Anbieter kann der gelieferte Router dann direkt an die Steckdose angeschlossen werden.
Bei Mehrfamilienhäusern wird die Glasfasersteckdose erst dann kostenlos eingebaut, wenn die Endkundin oder der Endkunde einen Dienst bei einem Anbieter bestellt hat. Eine Vernetzung mit Glasfaseranschlüssen innerhalb der Wohnung, inklusive entsprechender Kosten für Geräte, liegt in der Verantwortung der Eigentümerschaft.
Es besteht keine Anschlussverpflichtung. Jedoch ist eine Nacherschliessung erst zu einem späteren Zeitpunkt möglich und mit Kosten verbunden.