Projekt Breitbanderschliessung auf Kurs

12.01.2026
Die Arbeiten beim weiteren Ausbau mit Breitband kommen gut voran. Einzelne Arbeiten konnten sogar früher als geplant abgeschlossen werden.

Die Arbeiten beim weiteren Ausbau mit Breitband kommen gut voran. Einzelne Arbeiten konnten sogar früher als geplant abgeschlossen werden.

Die Projektleitung von Swisscom hat die beteiligten Körperschaften, namentlich den Kanton, den Bezirk Oberegg, die Feuerschaugemeinde und die Elektra Oberegg, über den aktuellen Projektstand informiert. Im Gegensatz zur ursprünglichen Planung wird mit einem Abschluss des Projekts Ende 2027 ausgegangen. Bei den verschiedenen Losen zeigt sich folgendes Bild:

Bezirke / Quartiere

Ausbaustand[1]

Erste (zusätzlich) nutzbare Anschlüsse[2]

Bau abgeschlossen

Ried, Forren, Hoferbad

Bau abgeschlossen

seit Juni 2024

August 2024

Oberer und unterer Gang

Bau abgeschlossen

seit November 2024

Januar 2025

Rinkenbach, Rapisau und Kau

Bau abgeschlossen

seit Juni 2024

März 2025

Appenzell Zentrum, Ziel, Bahnhof und Wühre

Bau abgeschlossen

seit August 2024

März 2025

Steinegg, Befig, Eggli, Teil Sonnenhalb

Bau abgeschlossen

seit März 2025

Mai 2025

Brenden, Teil Meistersrüte, Teil Leimensteig, Gehrenberg

Bau abgeschlossen

seit Mai 2025

Juni 2025

Weissbad, Lehmen, Brülisau, Bachers

Akquisition/Realisierung

Frühjahr 2026

August 2026 (geplant)

Eggerstanden, Teil Meistersrüte, Hirschberg, Spitalguet, Imm

Akquisition

Sommer/Herbst 2026

Februar 2027 (geplant)

Jakobsbad, Schwarzenberg[3]

Akquisition

Herbst 2025

Januar 2026 (geplant)

Jakobsbad, Gontenbad, Grund[3]

Planung

Herbst 2026

Dezember 2026 (geplant)

Appenzell, restliche Quartiere Mettlen, Lehn, Teile Haslen

Planung

Sommer 2026 bis Winter 2027

Dezember 2027 (geplant)

Gehrenberg, Schlatt, Vorderhaslen, Göbsi, Enggenhütten

Planung

Herbst 2026 bis Frühjahr 2027

Dezember 2027 (geplant)

Hinterhaslen[3]

Planung

2027

Sommer 2027 (geplant)

[1] Realisierung = Umsetzung des Ausbaus / Akquisition = Einholen von Erschliessungsverträgen / Planung = Vorbereitung
[2] Änderungen vorbehalten
[3] Bezirk Gonten und Gebiet Haslen in Zusammenarbeit mit der SAK (St.Gallisch-Appenzellische Kraftwerke AG)


Das Projekt Breitbanderschliessung

Im Frühjahr 2021 haben die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger des Kantons Appenzell I.Rh. und der Feuerschaugemeinde Appenzell je einem Beitrag von Fr. 2 Mio. für den Ausbau der Breitbanderschliessung zugestimmt. Ende Juni 2022 haben der Kanton Appenzell I.Rh., die Feuerschaugemeinde Appenzell sowie die Elektra Oberegg den Umsetzungsvertrag mit Swisscom unterschrieben.

Das Projekt Breitbanderschliessung Appenzell I.Rh. sieht vor, dass Wohnungen und Geschäfte innerhalb der Swisscom-Ausbaugebiete – diese entsprechen grösstenteils dem Baugebiet – bis spätestens 2029 über Bandbreiten von 10'000 Mbps verfügen. Ausserhalb der Swisscom-Ausbaugebiete sollen bis Ende 2028 rund 80% der ganzjährig bewohnten Liegenschaften mit einer Mindestbandbreite von 80 Mbps versorgt werden. Zusätzlich soll die Mobilfunkabdeckung im Kanton Appenzell I.Rh. durch weitere Antennenstandorte verbessert werden.

Informationen zum Stand des Ausbaus sind unter www.ai.ch/breitbanderschliessung verfügbar. Zudem kann unter www.swisscom.ch/checker für alle Gebäude geprüft werden, welche Internetgeschwindigkeit am Standort verfügbar ist. Ebenfalls kann eine automatische Benachrichtigung für den Standort abonniert werden, damit man aus erster Hand neue Informationen zum Ausbau erhält.

Die Erschliessung mit Glasfaser erfolgt in zwei Phasen: einer Bautätigkeit ausserhalb und eine Bautätigkeit innerhalb der Gebäude. In der ersten Phase wird die Glasfaser in den Keller geführt, in der zweiten Phase erfolgt die Verkabelung im Haus und die Installation der Glasfasersteckdose.

Die Installationen innerhalb der Gebäude läuft in folgenden vier Schritten ab: Anschreiben der Eigentümerschaft inklusive Erschliessungsvertrag, Besichtigung vor Ort, Informationsschreiben zum weiteren Vorgehen und Elektroinstallation.

Die Erschliessung von Gebäuden mit Glasfasern ist für die Eigentümerschaft grundsätzlich kostenlos. Voraussetzung bildet eine nachzugsfähige Rohrinfrastruktur. Falls eine solche nicht vorhanden ist, können zusätzliche Kosten anfallen. Eine Glasfasersteckdose wird am zentralen Verteilpunkt installiert. Bei einer späteren Abonnement-Bestellung bei einem frei auswählbaren Anbieter kann der gelieferte Router dann direkt an die Steckdose angeschlossen werden.

Bei Mehrfamilienhäusern wird die Glasfasersteckdose erst dann kostenlos eingebaut, wenn die Endkundin oder der Endkunde einen Dienst bei einem Anbieter bestellt hat. Eine Vernetzung mit Glasfaseranschlüssen innerhalb der Wohnung, inklusive entsprechender Kosten für Geräte, liegt in der Verantwortung der Eigentümerschaft.

Es besteht keine Anschlussverpflichtung. Jedoch ist eine Nacherschliessung erst zu einem späteren Zeitpunkt möglich und mit Kosten verbunden.


Mitteilung im Wortlaut