Umweltgerechtes Düngen

Pflanzen werden durch das Austragen von Gülle und Mist mit der nötigen Nährstoffmenge versorgt. Bei ungünstigen Boden- und Witterungsverhältnissen darf hingegen nicht gedüngt werden. Der Dünger wird sonst ins Gewässer abgeschwemmt oder ins Grundwasser ausgewaschen. Zudem können umweltgefährdende Stickstoffgase in die Luft entweichen. Das Bundesgesetz über den Schutz der Gewässer (GSchG), die Chemikalien-Risikoreduktions-Verordnung (ChemRRV) und die Luftreinhalteverordnung (LRV) regeln die Beziehung zwischen Gülleaustrag und Beeinträchtigung der Gewässer bzw. Belastung der Luft.

Um die Umweltauswirkungen des Gülleaustrages zu reduzieren, ist der richtige Ausbringungszeitpunkt entscheidend. Dieser liegt in der Verantwortung der Landwirte. Das Amt für Umwelt und das Landwirtschaftsamt stellen hier die wichtigsten Grundlagen zur Beurteilung des Ausbringungszeitpunkts und die geltenden gesetzlichen Vorgaben zur Verfügung. Drei unterschiedliche Phasen (Ampelsystem) informieren über die aktuelle Situation zum Güllezeitpunkt.

Aktuell

Bild Legende:

Vegetationsruhe, Phase Rot: Das Ausbringen von Gülle ist zurzeit im ganzen Kanton verboten.

(Als Beginn der Vegetationsruhe gilt, wenn der 5. nacheinander folgende Tag eine Tagesmitteltemperatur von unter 5°C aufweist.)

Weiterführende Informationen sind dem "Konzept Gülleaustrag" vom Juli 2020 zu entnehmen.

Konzept

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Konzept Gülleaustrag

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Schwizer Manuela
Manuela Schwizer

Sachbearbeiterin Umwelt
Telefon: +41 71 788 93 40
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Landwirtschaftliche Beratung

Bucheli Luzia
Luzia Bucheli

Landwirtschaftliche Betriebsberaterin
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