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Sucht und Drogen

Das Betäubungsmittelgesetz des Bundes (GS 812.121) beauftragt in Art. 3b und Art. 3d die Kantone „die Aufklärung und Beratung zur Verhütung von suchtbedingten Störungen und deren negativen gesundheitlichen und sozialen Folgen“ zu fördern und dafür zu sorgen, dass „die Betreuung von Personen mit suchtbedingten Störungen, die ärztliche oder psychosozialen Behandlungen oder fürsorgerische Massnahmen benötigen “sicherzustellen.

Gemäss Art. 1 Abs. 1 lit.b und Art. 25 des Sozialhilfegesetztes (GS 850.000) hat der Kanton „eine angemessene und zweckmässige Prävention und Suchthilfe“ zu fördern.

Des Weiteren hat der Kanton Massnahmen im Bereich der öffentlichen Gesundheitsvorsorge zu treffen (Art. 20 des Gesundheitsgesetztes, GS 800.000). Gemäss Art. 5 und 6 der Verordnung zum Gesundheitsgesetz (GS 800.010) haben „die Massnahmen der Gesundheitsvorsorge insbesondere der Gesundheitsförderung und -erziehung, der Suchtprävention und Verhütung von Krankheiten“ zu dienen. Die Standeskommission hat die Kommission für Gesundheitsförderung eingesetzt.

Die interdisziplinär aufgestellt Fachkommission berät und unterstützt das Gesundheits- und Sozialdepartement in den Massnahmen der Gesundheitsförderung, -erziehung und Suchtprävention.

Die Standeskommission hat in ihrem Bericht zu den „Perspektiven 2014–2017“ das Ziel aufgeführt „den Erhalt der Gesundheit der Gesamtbevölkerung oder bestimmter Zielgruppen zu fördern“. Als Massnahme wurde beschlossen, die Bevölkerung mittels Präventionsprojekten für bestimmte Gesundheitsrisiken, insbesondere im Bereich des Suchtmittelmissbrauch und psychischer Erkrankungen zu sensibilisieren.

Die Kommission für Gesundheitsförderung widmet sich so zum Beispiel mit dem kantonalen Massnahmeplan 2015–2020 den Themen Alkoholverkauf, Alkoholkonsum und Alkoholprävention und hat auf der Grundlage des nationalen Programms Alkohol 2013–2016 verschiedene Handlungsschwerpunkte gesetzt. Der kantonale Massnahmeplan Alkohol fügt sich ebenso gut in die Nationale Strategie Sucht 2017–2024 ein.

Gemäss Art. 5 der Verordnung über die Departemente (GS, 172.110) hat das Gesundheits- und Sozialdepartement eine Drogen- und Suchtberatung sicherzustellen.

Die Beratungsstelle für Suchtfragen ist die Kantonale Fachstelle für Suchtberatung und Prävention. Die Beratungsstelle soll allen Bewohnerinnen und Bewohner aus dem Kanton Appenzell I.Rh. kostenlos und möglichst niederschwellig zur Verfügung stehen.

Weitere Informationen.

Zuständige Stelle

Gesundheitsamt

Telefon +41 71 788 94 52

Beratungsstelle für Suchtfragen

Marktgasse 10c
9050 Appenzell

Telefon +41 71 788 92 59

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