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Appenzell / Kollision zwischen Zug und Motorfahrrad samt Anhänger

15.05.2017

Der 10-jährige Mofalenker zog sich schwere Kopfverletzungen zu.

Der 10-jährige Mofalenker zog sich schwere Kopfverletzungen zu.

Ein 10-jähriger Knabe fuhr heute (15.05.2017) um zirka 1800 Uhr mit einem Motorfahrrad samt Anhänger auf der wenig befahrenen Stockstrasse talwärts in Richtung Bahnübergang Schopfhalde. Im Anhänger sass sein 7-jähriger Bruder. Der von Gontenbad heranfahrende Zugführer der Appenzeller Bahnen erkannte die gefährliche Situation, löste ein akustisches Warnsignal aus und leitete sofort eine Vollbremsung ein. Auf dem mit einem Andreaskreuz und Wechselblinkanlage gesicherten Bahnübergang wurde das Gefährt vom Zug frontal erfasst. Durch die Kollision wurde der Mofalenker weggeschleudert und blieb schwer verletzt liegen. Er wurde mit der Rega in ein Zentrumsspital geflogen. Sein Bruder wurde in der geschlossenen Mofa-Anhängerkiste rund 100 Meter weit vor dem bremsenden Zug hergeschoben. Der 7-jährige Bub wurde dabei nur leicht verletzt.

Die 18 Zugsinsassen konnten den Zug unverletzt verlassen und wurden mit einem Bus an ihr Reiseziel gefahren.

Die Bahnstrecke zwischen Gonten und Appenzell bleibt vorerst geschlossen.

Im Auftrag der ebenfalls ausgerückten Staatsanwaltschaft wird der genaue Unfallhergang durch die Kantonspolizei Appenzell Innerrhoden untersucht. Im Einsatz standen auch die Stützpunktfeuerwehr Appenzell mit 7 Mann und drei Rettungsteams aus Appenzell Ausserrhoden und Appenzell Innerrhoden.

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