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Borkenkäfer – stabil auf tiefem Niveau

24.09.2018

Das Oberforstamt veröffentlicht jeweils am Montagmorgen die Ergebnisse der Zählungen der Borkenkäfer in vierzehn Fallen.

Bild Legende:
Ausgehend vom den Baumwipfeln, verlieren diese Fichten im Bezirk Schwende ihre Nadeln. Der Buchdrucker kann hier als Ursache ausgeschlossen werden. Auf eine Bekämpfung wird verzichtet, weil erstens keine Käfer ausfliegen können und zweitens die umliegenden Wälder zu weniger als einem Viertel aus Fichten bestehen. Diese Bäume dürfen genutzt werden, müssen aber nicht. Eine Nutzung bedarf einer Bewilligung des Forstdienstes. Bild: Martin Attenberger (Forstingenieur)

 Da in diesem Jahr ein erhöhtes Risiko von Waldschäden durch Borkenkäfer besteht, veröffentlicht das Oberforstamt an dieser Stelle jeweils am Montagmorgen die Ergebnisse der Zählungen der Borkenkäfer an den verschiedenen Fallenstandorten. Bei Fragen gibt das Oberforstamt Auskunft.

Über alle Fallen betrachtet ist in der vergangenen Woche die Anzahl der gefangenen Käfer «auf tiefem Niveau stabil» geblieben. Das Total von ca. 1‘500 Käfern ist im Vergleich zu den Zahlen vom Frühling bis in den Hochsommer weiterhin gering (siehe Tabelle und Grafik). Schaut man aber genauer hin, so sieht man, dass unterhalb 900 Meter über Meer in der Regel nochmals eine leichte Zunahme und oberhalb 1000 Meter über Meer in der Regel eine leichte Abnahme der Käferfangzahlen stattgefunden hat. In den Tieflagen der Alpennordseite, das heisst unterhalb ca. 700 Meter über Meer, ist derzeit mit dem Flug einer zweiten diesjährigen Käfergeneration zu rechnen. In Appenzell I.Rh. ist jedoch kein weiterer Anstieg der Käferfangzahlen mehr zu erwarten. Die jetzt noch ausfliegenden Käfer befallen in unseren Höhenlagen kaum noch stehende Bäume, sondern suchen sich eher ein Winterquartier. Seit einigen Wochen sind in unseren Wäldern vermehrt Fichten festzustellen, die sich ausgehend vom Baumwipfel verfärben und die Nadeln verlieren (siehe Bild). An solchen Bäumen ist oft gar kein Buchdruckerbefall festzustellen. Die Vermutung liegt nahe, dass es sich um Spätfolgen des trockenen und heissen Sommers handelt.

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Typ Titel Dokumentdatum
Datei PDF document Wöchentliche Käferfangzahlen 24.09.2018 24.09.2018

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