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Kosten

Kosten AVZ+

Baukredit

Für die Erstellung des neuen Spitals als AVZ+ wird insgesamt ein Kredit von Fr. 41 Mio. benötigt.

Baukosten

Die Baukosten des Siegerprojektes wurden durch einen erfahrenen Kostenplaner vertieft geprüft (Geschossflächen nach DIN 13080, SIA 416 und Gebäudevolumen nach SIA 416). Hierbei wurde von einem mittleren Gebäudestandard ausgegangen. Die Baukosten betragen bei einer Kostengenauigkeit von +/- 15% Fr. 37.2 Mio. Hinzu kommen Anschaffungskosten für Medizintechnik und Ausstattung.

Verschiedene Möglichkeiten zur Optimierung des Wettbewerbsprojekts sind kostenseitig bereits berücksichtigt, in den Plänen aber noch nicht nachgeführt. Es handelt sich um folgende Massnahmen:

  • Reduktion der Geschosshöhen im Erdgeschoss und im ersten Obergeschoss
  • Reduktion der Erschliessungsflächen
  • Optimierung Raumprogramm
  • Aussenabstellplätze anstelle einer Tiefgarage

Nach der Erteilung des Baukredits wird die Detailplanung aufgenommen. Das Projekt wird weiter verfeinert und unter Prüfung zusätzlicher Massnahmen zur Kostenreduktion optimiert.

Medizintechnik und Ausstattung

Im Zusammenhang mit dem Neubau sind auch Investitionen in die Medizintechnik und die Gebäudeausstattung notwendig. Erforderlich sind insbesondere:

  • medizinische Apparate und Anlagen (z.B. Operationssaalausstattung nach neuesten Standards, Röntgen, Ultraschall, Endoskopie, Desinfektions- und Sterilisationsgeräte)
  • medizinische Einrichtungen und Ausstattungen (Einbauschränke, Liegen, Ausgüsse, Spezialleuchten usw.)
  • Büroeinrichtung, Möbel, Vorhänge usw.

Rund ein Drittel der im neuen Spital benötigten Einrichtungen und medizinischen Apparate kann aus dem heutigen Spital übernommen werden. Die Gesamtkosten der ergänzenden Neuanschaffungen werden auf Fr. 5.2 Mio. beziffert. Darin enthalten sind 5% Planungskosten und 10% Reserve. Im Rahmen der Neuerstellung des Spitals wird sich der Kanton mit Fr. 3.8 Mio. an den Beschaffungskosten für die Mobilien beteiligen. Weitere Fr. 200‘000.-- an Planungskosten für die Medizintechnik und Ausstattung werden im Rahmen der allgemeinen Planungsposition für den Neubau berücksichtigt, da sich in diesem Bereich kaum abgrenzen lässt, ob die Planung von Anschlüssen und Leitungen zum Bau oder zu den Mobilien gehört. Die übrigen Kosten für den Bereich der Mobilien von Fr. 1.2 Mio. werden über die Betriebsrechnung des Spitals finanziert.

In der Kostenkalkulation für die medizinischen Anlagen sind auch die Mittel für ein höherwertiges Radiologiegerät (z.B. Computertomograf) im Umfang von Fr. 1 Mio. berücksichtigt. Computergestützte Diagnostikinstrumente sind in einem modernen Spital kein Luxus mehr, sondern für eine medizinische Befundaufnahme grundlegend und wichtig. Welches Gerät konkret angeschafft wird, entscheidet sich erst später unter Berücksichtigung der medizintechnischen Entwicklung.

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