Coronavirus

6. Dezember 2021

Ab Montag, 6. Dezember 2021, wird in der Schweiz die Zertifikats- und Maskenpflicht ausgeweitet, die Home-Office-Empfehlung verstärkt sowie die Gültigkeit von Antigen-Schnelltests verkürzt. Ausserdem erhalten zertifikatspflichtige Veranstaltungen und Einrichtungen die Möglichkeit, den Zutritt auf geimpfte und genesene Personen zu beschränken und damit auf die Maskenpflicht zu verzichten. Zudem gilt bei der Einreise eine verschärfte Testpflicht. Dafür sind seit dem 4. Dezember 2021 alle Länder von der aktuellen Quarantäneliste gestrichen.

Erweiterte Zertifikatspflicht
Die Zertifikatsplicht gilt neu in Innenräumen für alle öffentlichen Veranstaltungen sowie für alle sportlichen und kulturellen Aktivitäten von Laien. Die bestehende Ausnahme für beständige Gruppen unter 30 Personen wird aufgehoben. Zudem gilt neu bei Veranstaltungen im Freien bereits ab 300 Teilnehmenden eine Zertifikatspflicht. Bisher lag die Grenze bei 1000 Teilnehmenden. 
Bei Treffen im Familien- und Freundeskreis in Innenbereichen gilt ab 11 Personen die dringliche Empfehlung, das Zertifikat einzusetzen.
zusätzliche Zertifikatspflicht im Kanton Appenzell I.Rh.:
Für Besuchende und Mitarbeitende in Gesundheits- und Sozialinstitutionen (Kantonales Gesundheitszentrum, Pflegeheime, Klinik im Hof Weissbad, Wohnheim stääg) gilt seit dem 3. Dezember 2021 die Zertifikatspflicht (Art. 10c und 10d StkB Covid-19).

Maskenpflicht
Eine Maskenpflicht gilt drinnen neu auch überall dort, wo eine Zertifikatspflicht gilt - ausser bei privaten Treffen.
Wo Maskentragen nicht möglich ist, ist besondere Vorsicht geboten. Es gelten deshalb Ersatzmassnahmen: eine Sitzpflicht für die Konsumation im Restaurant oder das Erheben der Kontaktdaten bei Kultur- und Sportaktivitäten wie Chorproben oder Hallentrainings.Wird die 2G-Regel angewendet, gilt diese Massnahme nicht.
zusätzliche Maskenpflicht im Kanton Appenzell I.Rh.:
In den Warte- und Zugangsbereichen des öffentlichen Verkehrs sowie in belebten Fussgängerbereichen von Dorfkernen gilt eine Maskenpflicht (Art. 10b StkB Covid-19).
Jede Person trägt während einer Veranstaltung (Innen und Aussen), an Märkten sowie an Fach- und Publikumsmessen eine Gesichtsmaske; diese Pflicht gilt unabhängig davon, ob eine Zertifikatspflicht besteht. 

Dringliche Home-Office-Empfehlung
Um die Kontakte am Arbeitsplatz zu reduzieren, gilt eine dringliche Home-Office-Empfehlung. Zudem müssen alle Mitarbeitende in Innenräumen eine Maske tragen, in denen sich mehrere Personen aufhalten.

Beschränkung der Gültigkeitsdauer der Testzertifikate
Die Gültigkeitsdauer der Antigen-Schnelltests wird von 48 Stunden auf 24 Stunden reduziert - ab dem Zeitpunkt der Probeentnahme. Die kürzere Gültigkeit erhöht die Aussagekraft der Testresultate; die Zeitdauer, in welcher Personen mit gültigem Testzertifikat infektiös werden können, wird dadurch stark reduziert. PCR-Tests sind nach wie vor 72 Stunden gültig.

Aufhebung der Kapazitätsbeschränkungen
Gemäss Covid-Gesetz hat das Parlaement entscieden, die verbleibenden Kapazitätsbeschränkungen aufzuhben, etwa für religiöse Zusammenkünfte, im Bildungsbereich und für Veranstaltungen draussen.

Repetitive Testungen in den Schulen im Kanton Appenzell I.Rh.
Ab der Sekundarstufe I werden Schülerinnen und Schüler sowie Lehrpersonen wöchentlich auf SARS-Cov-2 getestet.

Einreise: Quarantäne aufgehoben , Testpflicht verstärkt
Der Bundesrat hat an seiner Sitzung auch die Einreisebestimmungen geändert. Seit dem 4. Dezember 2021 wurden sämtliche Länder von der Quarantäneliste gestrichen. Um die Einschleppung der neuen Omikron-Variante weiterhin möglichst zu verhindern, gilt bei sämtlichen Einreisen in die Schweiz neu ein verschärftes Testregime. Diese Testpflicht gilt auch für geimpfte und genesene Personen. Neben einem PCR-Test vor der Einreise ist ein zweiter Test (PCR-Test oder Antigenschnelltest) zwischen dem vierten und dem siebten Tag nach der Einreisedurchzuführen. Mit diesem Test wird sichergestellt, dass infizierte Personen, die sich kurz vor oder während der Reise mit dem Virus
angesteckt haben, erkannt werden. Die Testkosten müssen von den Einreisenden selber getragen werden.

Nicht geimpften Drittstaatsangehörigen, die aus Risikoländern oder -regionen in den Schengen-Raum einreisen wollen, wird die Einreise in die Schweiz für vorübergehende Aufenthalte ohne Erwerbstätigkeit bis zu 90 Tagen innerhalb eines Zeitraums von 180 Tagen - abgesehen von gewissen Ausnahmen (Härtefälle) - verweigert. Betroffen sind insbesondere Tourismus- und Besuchsaufenthalte. Die Liste der Risikoländer und Regionen ist im Anhang 1 der Covid-19-Verordnung 3 aufgeführt. Sie wird unter Berücksichtigung der Empfehlungen der EU-Kommission für die Schengen-Staaten laufend aktualisiert.

Weitere Informationen: Bundesamt für Gesundheit

2. Dezember 2021

Die Standeskommission hat die Massnahmen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie angepasst. Um der drohenden Überlastung der Spitalkapazitäten entgegenzuwirken, hat sie insbesondere eine Erweiterung der Maskentragpflicht beschlossen.

Neu gilt an Veranstaltungen im Innen- und Aussenbereich, zum Beispiel an Konzerten oder Partys, in Kinos und Theater oder an Fach- und Publikumsmessen und Märkten, eine Maskenpflicht. Dies gilt ungeachtet einer allenfalls bestehenden Zertifikatspflicht. Weiter ist auch in den Warte- und Zugangsbereichen des öffentlichen Verkehrs, zum Beispiel auf den Perrons oder an Bushaltestellen, sowie in belebten Fussgängerbereichen wieder eine Maske zu tragen.

In Spitälern, Kliniken, Alters- und Pflegeheimen sowie in Wohnheimen für Menschen mit einer Beeinträchtigung gilt für Besuchende eine Masken- und Zertifikatspflicht. Die Mitarbeitenden dieser Institutionen sowie von Spitexorganisationen tragen ebenfalls eine Maske und müssen den Nachweis erbringen, dass sie geimpft, genesen oder getestet sind. Als Testnachweis gilt auch ein negativer Pool-Test, wie ihn die Institutionen regelmässig durchführen.

Von der Maskentragpflicht gelten die üblichen Ausnahmen, also namentlich Kinder vor dem 12. Geburtstag und Personen, die nachweisen können, dass sie aus besonderen Gründen keine Gesichtsmasken tragen können.

Die Neuregelung tritt am 3. Dezember 2021 in Kraft.

Weitere Details sind der Medienmitteilung oder dem Standeskommissionsbeschluss betreffend die Massnahmen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie (StKB Covid-19, GS 120.001) zu entnehmen.

3. November 2021

Der Bundesrat hat an seiner Sitzung vom 3. November 2021 die Einführung eines «Schweizer Covid-Zertifikats» beschlossen. Die Gültigkeitsdauer des Covid-Zertifikats wird für genesene Personen im Inland auf 12 Monate verlängert (bisher 6 Monate). Diese Verlängerung wird automatisch erfolgen - ein neues Zertifikat ist nicht notwendig. Weiterhin wird genesenen Personen empfohlen, sich ab vier Wochen nach der Infektion einmal impfen zu lassen. In diesem Fall wird ein 12 Monate gültiges Impfzertifikat ausgestellt. 

Zudem können auch Personen mit einem aktuellen positiven Antikörper-Test (serologischer Test) ein Schweizer Zertifikat erhalten. Dieses ist 90 Tage und nur in der Schweiz gültig. Akzeptiert werden Antikörpertests, die den WHO-Standards entsprechen, eine CE-Zertifizierung aufweisen und von einem durch Swissmedic zertifizierten Labor durchgeführt werden. Der Test ist kostenpflichtig. Wichtig: es berechtigen nur Antikörpertests, welche ab 16. November 2021 durchgeführt werden zu einem Zertifikat.

Die Anpassungen treten am 16. November in Kraft.

Der Bundesrat hat zudem beschlossen, dass auch die Auffrischimpfung kostenlos ist und die Testkosten für Erstgeimpfte auch nach Ende November während sechs Wochen nach der Erstimpfung vom Bund übernommen werden

26. Oktober 2021

Die mRNA-Impfstoffe von Moderna und Pfizer/BioNTech sind für eine Auffrischimpfung für bestimmte Personen zugelassen.

Eine Auffrischimpfung wird Personen ab 65 Jahre sowie Bewohnerinnen und Bewohner von Altersheimen, Pflegeheimen oder Tagesbetreuungseinrichtungen für Seniorinnen und Senioren empfohlen.

Die Auffrischimpfung soll ab 6 Monaten nach der vollständigen Impfung (Grundimmunisierung) und wann immer möglich mit dem gleichen Impfstoff erfolgen mit dem die ersten beiden Impfungen verabreicht wurden.

1. Oktober 2021

Der Bundesrat hat nach Konsultation der Kantone, der Sozialpartner und weiterer Kreise am 1. Oktober 2021 entschieden, die Kostenübernahme für Tests für Covid-Zertifikate nicht generell über den 10. Oktober 2021 hinaus zu verlängern. Er will die finanziellen Anstrengungen des Bundes auf diejenigen Massnahmen fokussieren, die das Ende der Pandemie herbeiführen können. Die sehr hohen Kosten für die Tests sollen zudem nicht mehr von der Allgemeinheit getragen werden.

Der Bundesrat verlängert allerdings gezielt das kostenlose Testen für bestimmte Gruppen. Zum einen finanziert der Bund bis Ende November 2021 die Tests (Antigen-Schnelltests und Speichel-PCR-Pool-Tests) von Personen, die eine erste Impfung erhalten haben, jedoch noch kein Zertifikat haben. Zum anderen haben weiterhin alle Personen unter 16 Jahren kostenlos Zugang zu Tests.

17. September 2021

Der Bundesrat will eine Zunahme der Infektionszahlen durch Reiserückkehrende nach den Herbstferien verhindern. Ab Montag, 20. September 2021, müssen Personen, die nicht geimpft oder genesen sind, bei der Einreise einen negativen Test vorweisen. Nach vier bis sieben Tagen müssen sie sich nochmals testen lassen (Einreise in die Schweiz). Dies hat der Bundesrat an seiner Sitzung vom 17. September 2021 beschlossen. Der Bundesrat regelt zudem, wie Personen, ein Covid-Zertifikat erhalten können, die im Ausland geimpft wurden oder im Ausland genesen sind (Covid-Zertifikat).

8. September 2021

Der Bundesrat hat entschieden, dass ab Montag, 13. September 2021, im Innern von Restaurants, von Kultur- und Freizeiteinrichtungen sowie an Veranstaltungen in Innenräumen eine Zertifikatspflicht gilt. Das Zertifikat darf auch von Arbeitgebern im Rahmen von Schutzmassnahmen genutzt werden. Der Bundesrat reagiert damit auf die anhaltend angespannte Lage in den Spitälern. Die Massnahme ist bis am 24. Januar 2022 befristet.

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25. August 2021

Der Bundesrat hat entschieden, dass ab dem 1. Oktober 2021 die Testkosten für das Covid-Zertifikat nicht mehr vom Bund übernommen werden. Die Tests für Personen mit Symptomen werden weiterhin vom Bund übernommen. Allerdings berechtigen diese nicht zum Erwerb eines Zertifikats. Antigen-Schnelltests für Presonen, die sich aus gesundheitlichen Gründen nicht impfen lassen können sowie Tests für Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren werden weiterhin vom Bund bezahlt. Auch wer eine Gesundheitseinrichtung, etwa ein Alters- oder Pflegeheim oder ein Spital besucht, kann sich weiterhin gratis testen lassen. Bei einem negativen Testreultat wird anstelle eines Zertifikats eine Bescheinigung ausgestellt. Das Zertifikat für auf Sars-CoV-2 negativ getestete Personen ab 16 Jahren wird nur noch dann ausgestellt, wenn der Test selbst bezahlt wurde.

Im weiteren hat der Bund entschieden, die systematische Testung des Abwassers von Kläranlagen auf Spuren von Corona-Viren auszuweiten. Im Kanton Appenzell I.Rh. wird bereits seit Anfang August das Abwasser analysiert.

Weiter hat der Bundesrat entschieden, dass sich Auslandschweizerinnen und Auslandschweizer, deren enge Familienangehörige (Ehepartnerin oder Ehepartner, Kinder, Eltern und Schwiegereltern im selben Haushalt) sowie Grenzgängerinnen und Grenzgänger ohne obligatorische Krankenpflegeversicherung in der Schweiz impfen lassen können. Die Kosten werden vom Bund übernommen.

16. Juni 2021

Seit dem 14. Juni 2021 können Genesene aus dem Kanton Appenzell I.Rh. ihr Covid-Zertifikat anfordern.

Seit dem 16. Juni 2021 können Personen, welche sich im Kanton Appenzell I.Rh. impfen liessen, ihr Covid-Zertifikat anfordern.

Getestete erhalten ihr Covid-Zertifikat durch das Labor oder durch die Testinstitution, die einen Schnelltest durchführte.

Frühere Entscheide sind in chronologischer Reihenfolge hier abgelegt.

Erläuternder Bericht zu den Massnahmen ab dem 19. Oktober 2020

Erläuternder Bericht zu den Massnahmen ab dem 19. Oktober 2020
Typ Titel Dokumentdatum
Erläuternder Bericht zur Revision des StKB COVID 19 19.10.2020

Allgemeine Anlaufstelle

Hotline Bundesamt für Gesundheit

Kantonale Anlaufstelle

Covid-19-Hotline
(nur für Personen mit Wohnsitz/Aufenthalt oder Arbeitsstelle in AI)

Telefon +41 71 788 99 66
(Montag-Freitag: 8.00 - 11.30 und 14.00 - 17.00)

1. Anmeldung und Fragen zur Covid-19-Impfung
Online-Anmeldung
https://ai.impfung-covid.ch

2. Anmeldung und Fragen für Covid-19-Test

3. Fragen zum Covid-Zertifikat
Covid-Zertifikat online anfordern


4. Allgemeine Anfragen zu Covid-19 

E-Mail 

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Anzahl Fälle

Stand 3. Dezember 2021, 12.00 Uhr
  • kumuliert 2'538 laborbestätigte Fälle (Stand vom 2. Dezember 2021: 2'496)
  • kumuliert 20 Todesfälle (20)
  • kumuliert 61 gemeldete Hospitalisationen (61)
  • aktuell 133 Personen in Isolation (130)
  • aktuell 80 enge Kontaktpersonen in Quarantäne (75)
Den Verlauf der Lage sowie weitere Angaben finden Sie unter www.covid19.admin.ch