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Übertragbare Krankheiten

Masern

Die Masern sind eine virale Infektionskrankheit. Erkranken können ungeschützte Menschen jeden Alters; bei Erwachsenen entwickeln sich jedoch häufiger Komplikationen als bei Kindern. Die Masernviren werden durch Husten oder Niesen (Tröpfcheninfektion) sowie indirekt über kontaminierte Oberflächen übertragen.

Das Bundesamt für Gesundheit empfiehlt die Impfung gegen Masern in Kombination mit derjenigen gegen Röteln und Mumps. Grund für die Impfung gegen diese drei Krankheiten ist es, deren manchmal äusserst schwer verlaufende Krankheitskomplikationen zu verhindern. Empfohlen sind zwei Dosen: die erste im Alter von 12 Monaten, die zweite zwischen 15 und 24 Monaten. Eine Nachholimpfung ist in jedem Alter möglich, und eine solche wird allen nicht-immunen, nach 1963 geborenen Personen empfohlen.

Humane Papillomviren (HPV)

Eine Infektion mit HPV ist die häufigste sexuell übertragene Infektion in der Schweiz und auf der ganzen Welt. Mehr als 70 von 100 sexuell aktiven Personen stecken sich im Laufe ihres Lebens mit HPV an, die Mehrheit im Alter von 16 bis 25 Jahren. In den meisten Fällen führt die Infektion zu keinen Beschwerden, so dass die betroffene Person nicht bemerkt, dass sie angesteckt wurde und somit HPV unwissentlich auf andere Personen übertragen kann. In 90% der Fälle heilt die Infektion innerhalb von ein bis zwei Jahren aus. Bestimmte sogenannte „HPV-Hochrisikotypen“ können bei den übrigen 10% über Monate oder Jahre in infizierten Zellen fortbestehen und dort Veränderungen verursachen, die über Krebsvorstufen bis hin zu Krebs, beispielsweise Gebärmutterhalskrebs oder Analkrebs, führen.

Um diese, durch eine Impfung zu beeinflussende Erkrankung zu bekämpfen, wurde das kantonale HPV-Impfprogramm lanciert. Hierfür besteht eine Zusammenarbeit zwischen dem Bundesamt für Gesundheit (BAG), der Eidgenössische Kommission für Impffragen (EKIF), Krankenversicherer und Kanton.

Pandemie

Aufgrund des Risikos einer Grippepandemie haben Bund und Kantone Massnahmen zur Vorbeugung und Bekämpfung einer Pandemie geplant. Sie soll helfen, unseren Alltag im Pandemiefall besser zu bewältigen. Die Herstellung eines passenden Impfstoffs gegen das neue Pandemievirus wird mehrere Monate dauern. Daher sollten sich alle so vorbereiten, dass sie im Pandemiefall wissen, wie sie sich verhalten müssen, um sich selbst und die anderen im Alltag zu schützen.

Der Pandemieplan des Kantons Appenzell Innerrhoden ist ein Anhang zum Nationalen Pandemieplan der Schweiz.

Weitere Informationen.

Zuständige Stelle

Gesundheitsamt

Telefon +41 71 788 94 52

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