Ölunfall vom 15.04.2017

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Keine Beeinträchtigung der Trinkwasserqualität durch den Ölunfall vom 15. April 2017

Gemäss einem Polizeibericht ist es in der Nacht von Freitag/Samstag, (14./15. April 2017) zu einer geringen Beeinträchtigung der Umwelt gekommen.

Ein noch unbekannter Lenker fuhr mit einem Transportfahrzeug (Muli-Reform) vom Seealpsee Richtung Wasserauen. Beim Kobel streifte das Gefährt den rechtsseitigen Eisenzaun. Durch die Kollision mit dem Eisenzaun wurde am Fahrzeug der Treibstofftank leicht beschädigt. Auf der Strasse waren Treibstoffspuren sichtbar. Das Fahrzeug wurde unterhalb der Quellfassung „Gätteri“ abgestellt. Bis zum Auffinden gelangten wenige Liter Dieselöl ins Erdreich.

Bei Unfällen mit wassergefährdenden Stoffen sind schnelle und wirksame Massnahmen zum Schutz der Trinkwasserversorgung, des Bodens und Grundwassers sowie der oberirdischen Gewässer notwendig. Durch das Amt für Umwelt des Kantons Appenzell Innerrhoden wurde das Ausgraben des verschmutzten Erdreiches angeordnet.

Dank den getroffenen Massnahmen konnte ein grösserer Umweltschaden verhindert werden. Der Ölunfall hat die Qualität des Trinkwassers, welches in der Trinkwasseraufbereitungsanlage Gätteri dauernd überwacht wird, nicht beeinträchtigt.

Appenzell, 19. April 2017/ko